Warum brauchen wir diese Weiterbildung?

Wir wollen eine Gesellschaft, in der Anderssein normal ist und in der alle teilhaben können. Die Weiterbildung "Berater*in für Inklusion" hilft, Barrieren abzubauen und zeigt, wie Inklusion im Arbeitsumfeld funktionieren kann.

2009 trat die UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland in Kraft. Doch auch zehn Jahre später sind wir von einer inklusiven Gesellschaft weit entfernt. Nach wie vor erschweren Barrieren vielen Menschen die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben – seien es physische Barrieren, die Gehbehinderte in ihrer Mobilität einschränken oder Kommunikationsbarrieren, die es blinden und tauben Menschen unmöglich machen, sich zu verständigen.

Die Weiterbildung "Berater*in für Inklusion soll das ändern. Das Programm setzt auf die vielfältigen Kompetenzen und individuellen Stärken von Menschen mit Behinderung und bringt sie mit Unternehmen oder Institutionen aus Politik, Wirtschaft und Kultur zusammen. Anhand realer Situationen beraten die Teilnehmer*innen gemeinschaftlich, wie Inklusion in Beruf und Freizeit gefördert werden kann.

Dabei geht es um Fragen wie:

  • Welchen Anforderungen muss ein modernes Unternehmen gerecht werden?
  • Wie sieht eine barrierefreie Webseite aus?
  • Welche Leitsysteme verbessern die Orientierung?
  • Wie werden Kunst und Kultur für alle erlebbar?
  • Und welche neue Technologien können dafür zum Einsatz kommen?

Durch die unterschiedlichen Ausgangslagen helfen die Inklusionsberater*innen nicht nur, den Blick auf Ist-Situationen zu verändern, sie helfen auch dabei, bestehende Hürden durch innovative Lösungsansätze abzubauen.

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