Warum brauchen wir diese Weiterbildung?

Wir wollen eine Gesellschaft, in der Anderssein normal ist und in der alle teilhaben können. Die Weiterbildung Wege in die Beschäftigung durch Inklusion hilft, Barrieren abzubauen und zeigt, wie Inklusion im Arbeitsumfeld funktionieren kann.

2009 trat die UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland in Kraft. Doch auch elf Jahre später sind wir von einer inklusiven Gesellschaft weit entfernt. Nach wie vor erschweren Barrieren vielen Menschen die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben – seien es physische Barrieren, die Gehbehinderte in ihrer Mobilität einschränken oder Kommunikationsbarrieren, die es blinden und tauben Menschen unmöglich machen, sich zu verständigen.

Die Weiterbildung Wege in die Beschäftigung durch Inklusion soll das ändern. Das Programm setzt auf die vielfältigen Kompetenzen und individuellen Stärken von Menschen mit Behinderung und bringt sie mit Unternehmen oder Institutionen aus Politik, Wirtschaft und Kultur zusammen. Anhand konkreter Projekte erarbeiten die Teilnehmer*innen gemeinschaftlich, wie Inklusion für sie selbst in Beruf und Freizeit gefördert werden kann.

Als Teilnehmer*innen lernen sie sich und ihre Arbeitsfähigkeit neu kennen und einschätzen. Sie erfahren in einer geschützten Umgebung, jedoch an realistischen und praxisorientierten Aufgaben, mehr über ihre Stärken und Herausforderungen und den Umgang mit ihnen. Sie wenden innerhalb des Projekts verschiedene Partizipationsprinzipien an und lernen, ihre Möglichkeiten in der Mitsprache, -bestimmung und -entscheidung professionell einzubringen. Weiterhin erhalten Sie Wissen im Bereich Digitalisierung und können diese für den beruflichen Kontext ausbauen.

Sie werden Expert*innen rund um Inklusion, weil dieser Aspekt ein gelebter Schwerpunkt des Projekts ist.

Sie und wir bauen gemeinsam mit den weiteren Teilnehmer*innen sowie den Inklusionsberater*innen ein Netzwerk auf, damit der Austausch untereinander auch nach Ende des Kurses möglich ist.